Donnerstag, 22. Oktober 2020

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"Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,
so lange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt."
                                                          A. Einstein

Wer erhält Unterstützung in einer lerntherapeutischen Praxis?


In einer lerntherapeutischen Praxis bekommen Kinder und Jugendliche Unterstützung  bei der Bearbeitung ihrer individuellen Lernprobleme. Sie erhalten Hilfe bei:

  • Legasthenie /Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • Dyskalkulie/Rechenschwäche
  • dem Abbau von Lernblockaden
  • mangelnder Lernstruktur
  • Wahrnehmungsschwierigkeiten
  • Schulung der sensorischen und motorischen Wahrnehmung (untere Sinne)
  • Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne motorischer Unruhe
  • mangelnder Impulskontrolle
  • Störungen im Sozialverhalten
  • verkrampftem, angespannten Lernverhalten
  • der Aufgabenbewältigung des Schulalltags

Die Eltern werden im konstruktiven Umgang mit den Schwierigkeiten ihres Kindes beraten bei:

  • allgemeinen Schulschwierigkeiten
  • dem Üben im häuslichen Bereich
  • der Gestaltung des Tagesrhythmus
  • dem Umgang mit der Medienvielfalt
  • der Freizeitgestaltung

Die unterstützende Förderung eines Kindes ist nur möglich durch ein multimodales Helfersystem. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern, den Lehrern und anderen Therapeuten fördert die Therapie und gibt dem Kind im gesamten Lebenskontext Halt und Sicherheit.

In Zukunft, gerade durch die Einrichtung von Familienzentren, wird die Betreuung der Kindergartenkinder im Vorschulbereich ein weiteres Aufgabengebiet des Lerntherapeuten sein. Die Beratung der Erzieher, die Stabilisierung der Vorläuferfähigkeiten zur Erlangung der Schulreife und der begleitende Übergang vom Kindergarten zur Schule sollten zum Anliegen des Entwicklungsorientierten Lerntherapeuten werden.

Arbeitet der Lerntherapeut als Förderlehrer an einer Schule, so kann er in enger Absprache mit dem Lehrer, dem Schüler sofort bei beginnenden Lernschwierigkeiten helfen und den Schüler im Unterricht unterstützen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Lehrer, den Eltern und dem Schüler innerhalb des gewohnten Lernumfeldes wirkt sich stärkend auf die Gesamtentwicklung des Schülers aus.

Der Förderlehrer kann den Kontakt zu den umliegenden Kindergärten pflegen und beratend einen fließenden Übergang in die Schule ermöglichen.

Die Angebote für Erwachsene mit Legasthenie oder Dyskalkulie sollten prozessorientiert an dessen Bedürfnissen und Einverständnis entwickelt werden.

Andrea Lotz- Weishaupt

 

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